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DI Angelika Rubick (DW -838, Email)

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Top Infrastruktur

Für gemeinnützige Forschungsinstitute ist es eine große Herausforderung die kostenintensive Infrastruktur am modernsten Stand zu halten. Umso wichtiger sind hierbei Forschungsförderungen, die – wenn auch – einen kleinen Teil der Anschaffungskosten finanzieren. Die Holzforschung Austria konnte 2017 ihren erfolgreichen Weg beim Auf- und Ausbau der Forschungsinfrastruktur auf hohem Niveau fortsetzen.

Von groß bis winzig

Der Aufbau des Akustik Center Austria setzte in der Geschichte der HFA sicher einen hohen Maßstab, was Einzigartigkeit und Dimension betrifft. Ein ganzes Gebäude wurde dafür errichtet und der Standort Stetten damit in Bezug auf m2 und MitarbeiterInnen verdoppelt. Komplette Wand- und Deckenkonstruktionen können nun bezüglich ihrer akustischen Performance untersucht und optimiert werden.

Die weiteren Infrastrukturinvestitionen spannen einen weiten Bogen. Sie reichen von einem neuen Fensterprüfstand zur Untersuchung von Fensteranschlüssen bzw. Fassadenelementen von bis zu ca. 4,0 x 3,5 m über eine neue Universalprüfmaschine für Holzwerkstoffe bis hin zu einem Rasterelektronenmikroskop für die Untersuchung kleinster Strukturen.

ACR Strategische Projekte

Die Austrian Cooperative Research (ACR) hat die Aufgabe FEI Dienstleistungen für die österreichische Wirtschaft, vor allem für KMU zu stärken. Zu diesem Zweck gibt es u.a. finanzielle Förderung für strategisch wichtige Projekte, welche im Wettbewerbsverfahren vergeben wird. Als praxisnahe Instrumente, werden jeweils Kooperationslabore für die Zusammenarbeit von FEI Dienstleistern, Grants als Personenförderung von ExpertInnen und Infrastrukturförderung ausgeschrieben. Speziell eine Kombination dieser Elemente stellt eine gute Möglichkeit dar anhand eines Forschungsthemas auch das notwendige Know-how in der Gerätehandhabung aufzubauen.

Holz-Beton-Verbund

Bei eben einer solchen Infrastruktur handelt es sich um eine Materialprüfeinrichtung, welche eine hochpräzise Bestimmung bruchmechanischer Kennwerte von unterschiedlichen Holz-Werkstoffen und Verbundelementen ermöglicht. Dazu werden Verformungen aus Querkräften, Biegemomenten oder Torsionsmomenten mit höchster Genauigkeit in unterschiedlichen Kraft- und Messbereichen erfasst. Die Forschungsthematik ist die dauerhafte Verbindung von Holz und Beton. Das Gerät wurde 2017 in Betrieb genommen.

Weitere Erfolge

Kurz vor Ende 2017 erreichte die HFA die gute Nachricht, dass zwei weitere Forschungsvorhaben inklusive dazugehöriger Infrastruktur die spannende Antragsphase und auch das ExpertInnen-Hearing erfolgreich bestanden haben und sich über eine Förderung freuen dürfen. Im Laufe von 2018 werden eine optimierte Prüfwand am Standort Stetten und ein Rasterelektronenmikroskop mit energiedispersiver Röntgenanalyse am Strandort Arsenal installiert. Die zugrundeliegenden Forschungsvorhaben beschäftigen sich einerseits mit örtlichen Leckagen, die in einer Gebäudehülle zu wesentlichen Bauschäden führen können und andererseits mit der Qualität der Innenraumluft und im Speziellen mit der Staubanalyse, eine wichtige Komplementärthematik, steht ja Holz im Allgemeinen für ein gutes Raumklima. 

Aufteilung der 36 Projekte 2017 in den unterschiedlichen Förderschienen