Ansprechperson:

DI Angelika Rubick (DW -838, Email)

Partner:

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Ausgezeichnet vernetzt

Die größte Innovation bringt keinen Nutzen, wenn sie nicht auf den Markt kommt. Das ist eine der großen Herausforderungen, vor denen die F&E-Landschaft steht.

Forschungsdienstleister

Die Holzforschung Austria (HFA) sieht sich als Forschungsdienstleister, d.h. sie beantwortet Fragestellungen, löst technische Probleme und entwickelt innovative Ideen für und mit Unternehmen aus der Wirtschaft. Hier werden sowohl bilateral, für einzelne Firmen FEI Projekte umgesetzt, als auch in Zusammenarbeit mit ganzen Branchen, d.h. Firmenpartner, die oft im direkten Mitbewerb zueinanderstehen. Bei der zweiten Variante kommen auch die ausgezeichneten Managementskills der HFA-MitarbeiterInnen zum Tragen, die Wahrung der Intellectual Property Rights (IPR) der einzelnen Partner ist oft die Voraussetzung für die kooperative Projektteilnahme.

Drehscheibe

Die Förderlandschaft teilt Projekte grundlegend nach ihrer Nähe zum Markt ein. Dies beeinflusst auch den Fördersatz, also die Förderhöhe, mit der das Projekt unterstützt wird. Man unterscheidet zwischen Grundlagenforschung (GF), Industrieller Forschung (IF), Experimenteller Entwicklung (EE) und Demonstration (D). Wird die GF zumeist von Universitäten abgedeckt, nimmt mit steigender Marktnähe auch der Anteil des Projektes zu, der von Wirtschaftspartnern durchgeführt wird. Diesen angewandten Prozess zu begleiten ist die große Stärke der HFA. Auch durch ihre Expertise aus der Prüf- und Zertifizierungstätigkeit, sowie Veröffentlichungs- und Normungswesen, verfügen die ExpertInnen der HFA über umfassendes Know-how, mit dem so wichtigen Praxisbezug.

Spannungsfeld

Über 500 mittlere bis große Forschungsprojekte wurden und werden an der HFA umgesetzt. Der Trend zu einem immer höheren Anteil an Kooperation und Marktnähe ist deutlich zu spüren. Dies bedingt zum einen, einen höheren Finanzierungsanspruch an die Firmen, zum anderen steigen dadurch auch die Erwartungen der Firmenpartner an das Ergebnis des Projektes. Zusätzlich soll ein Forschungsprojekt, um die Förderwürdigkeit zu erlangen, immer ein erhebliches Forschungsrisiko beinhalten. In diesem Spannungsfeld werden viele Projekte der HFA konzipiert. Mit Erfolg! Energieeinsparung bei der Pelletierung von bis zu 25%, ein Fensterprototyp mit Vakuumglas für den Messeauftritt, oder ein neues Geschäftsmodell zur Technischen Gebäudeausstattung im Holzbau, um nur einige der Erfolge kürzlich abgeschlossener Projekte zu nennen.

Vernetzung

Die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Circular Economy, Biobased Economy etc. setzen auch für die traditionelle Holzbranche zusätzliche Impulse. Immer wichtiger wird die Integration neuer Herangehensweisen in die gewohnten Entwicklungsansätze. Um mit der geforderten Innovationsgeschwindigkeit Schritt zu halten, ist es essenziell über die Branchengrenzen hinweg zu denken. Mit der HFA als Forschungspartner steht den Unternehmen auch ein weitreichendes Netzwerk sowohl in Richtung Universitäten als auch innovative Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen zur Seite. Selbst Newcomer im Forschungsbereich werden rasch und kompetent in die Projektteams integriert und bei der Überwindung der unterschiedlichsten bürokratischen Hürden unterstützt.

Projektportfolio der Holzforschung Austria 2018