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Der Fachbereich Fußböden beschäftigt sich mit den Materialien Holz und Laminat. Neben der Bestimmung der allgemeinen Eigenschaften für die Gebrauchstauglichkeit von Holz- und Laminatfußböden werden Klassifizierungsprüfungen und Erstprüfungen für die CE-Kennzeichnung durchgeführt. Entwicklung und Optimierung sind ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsbereiches.
Bedeutsame Leistungseigenschaften für Holzfußböden und Parkett sind das Brandverhalten, die Formaldehydabgabe und der Gehalt an Pentachlorphenol (PCP). Die an der österreichischen Produktvielfalt erarbeiteten Ergebnisse bilden die Grundlage für neue Entwicklungen, die Verankerung in europäischen Richtlinien ist beabsichtigt. Es werden auch ökologische Daten zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung ermittelt, die für Planer und Endnutzer als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt werden.
Die Dimensionsstabilität bei Beanspruchung mit unterschiedlichen Klimaten bildet einen Arbeitsschwerpunkt, da hier noch weiteres Verbesserungspotenzial liegt.
Holzfußböden – Qualitätskritieren (Beschichtungen, Stuhlrolleneignung, Seitenverleimung)
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Der Fachbereich Fußböden ist für eine Anzahl von Prüfung an Holzfußböden und Laminatfußböden akkreditiert:
Holzfußböden:
Laminatfußböden:
Neben allgemeinen Eigenschaften wie Dicke, Länge, Breite, Rechtwinkligkeit, Kantengeradheit und Ebenheit werden auch Fugenöffnungen und Höhenunterschiede im verlegten Zustand bestimmt. Außerdem werden Klassifizierungsprüfungen für Abrieb-, Stoß-, Zigarettenglut- und Chemikalienbeständigkeit sowie Stuhlrollenversuche durchgeführt.
Die Dimensionsstabilität nach Beanspruchung mit trockenem und feuchtem Klima wird sowohl auf Normkonformität als auch für praxisbezogene Einsatzzwecke untersucht.
Anhand von Befundaufnahmen vor Ort und/oder Laboruntersuchungen schadhafter Fußböden werden Schadensanalysen erstellt und Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen.