Ansprechpersonen:

Holzfußböden:

Dipl.-HTL-Ing. Klaus Peter Schober (DW -38, Email)

Laminatfußböden:

Dipl.-HTL-Ing. Klaus Peter Schober (DW -38, Email

Prüfung zum Brandverhalten von Holzfußböden
Formaldehydprüfung eines Holzfußbodens

Seitenpfad

Fussböden

Der Fachbereich Fußböden beschäftigt sich mit den Materialien Holz und Laminat. Neben der Bestimmung der allgemeinen Eigenschaften für die Gebrauchstauglichkeit von Holz- und Laminatfußböden werden Klassifizierungsprüfungen und Erstprüfungen für die CE-Kennzeichnung durchgeführt. Entwicklung und Optimierung sind ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsbereiches.

Forschung und Entwicklung

Sicherheitsrelevante Grundlagendaten für Holzfußböden

Bedeutsame Leistungseigenschaften für Holzfußböden und Parkett sind das Brandverhalten, die Formaldehydabgabe und der Gehalt an Pentachlorphenol (PCP). Die an der österreichischen Produktvielfalt erarbeiteten Ergebnisse bilden die Grundlage für neue Entwicklungen, die Verankerung  in europäischen Richtlinien ist beabsichtigt. Es werden auch ökologische Daten zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung ermittelt, die für Planer und Endnutzer als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt werden.

Laminatfußböden

Die Dimensionsstabilität bei Beanspruchung mit unterschiedlichen Klimaten bildet einen Arbeitsschwerpunkt, da hier noch weiteres Verbesserungspotenzial liegt.

Weitere Forschung und Entwicklung

Holzfußböden – Qualitätskritieren (Beschichtungen, Stuhlrolleneignung, Seitenverleimung)

Downloads:

Prüfung und Überwachung

Der Fachbereich Fußböden ist für eine Anzahl von Prüfung an Holzfußböden und Laminatfußböden akkreditiert:

Holzfußböden:

  • ÖNORM EN 14342 (Parkett und Holzfußböden – Eigenschaften, Bewertung der Konformität und Kennzeichnung) eine wichtige Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung dar. Leistungsparameter sind z.B. Brandverhalten, Formaldehydabgabe und Gehalt an Pentachlorphenol.
  • ÖNORM C 2354: Ermittlung der Eigenschaften von filmbildenden Oberflächen.

Laminatfußböden: 

  • ÖNORM EN 13329 (Laminatböden – Elemente mit einer Deckschicht auf Basis aminoplastischer, wärmehärtbarer Harze – Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren) angeboten.
  • ÖNORM EN 14041 (Elastische, textile Bodenbeläge und Laminatböden – wesentliche Eigenschaften). Für das CE-Kennzeichen relevante Prüfungen: Formaldehydemission und Pentachlorphenolgehalt.

Neben allgemeinen Eigenschaften wie Dicke, Länge, Breite, Rechtwinkligkeit, Kantengeradheit und Ebenheit werden auch Fugenöffnungen und Höhenunterschiede im verlegten Zustand bestimmt. Außerdem werden Klassifizierungsprüfungen für Abrieb-, Stoß-, Zigarettenglut- und Chemikalienbeständigkeit sowie Stuhlrollenversuche durchgeführt.
Die Dimensionsstabilität nach Beanspruchung mit trockenem und feuchtem Klima wird sowohl auf Normkonformität als auch für praxisbezogene Einsatzzwecke untersucht.

Weitere Dienstleistungen

Gutachtliche Stellungnahmen

Anhand von Befundaufnahmen vor Ort und/oder Laboruntersuchungen schadhafter Fußböden werden Schadensanalysen erstellt und Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen.

Besondere Einrichtungen

  • Differenzklimaprüfstand
  • Stuhlrollenprüfgerät
  • Kugelfallprüfgeräte
  • Diverse Prüfgeräte für Abrieb, Kratzfestigkeit, Haftvermögen, Verformbarkeit etc.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter:

Chemische Analytik / Emissionsmessung

Oberfläche

Holzwerkstoffplatte / WPC