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Bauschadensanalyse, Bautechnische Endoskopie und Schädlingsbestimmung:
DI Florian Tscherne (DW -15, Email)
DI Dr. Gerhard Grüll (DW -61, Email)
Schädlingsbestimmung:
Mag. Notburga Pfabigan (DW -23, Email)
Bauschadensanalyse, Beurteilung von Tragwerken, Tragkonstruktionen:
Dr.-Ing. Julia Denzler (DW -692, Email)
Der Fachbereich Bauschadensanalyse / Endoskopie beschäftigt sich mit der Schadensbeurteilung von Konstruktionen, der Erforschung und Entwicklung von neuartigen Methoden, des Monitorings und der zerstörungsfreien Prüfung sowie der Zustandsprognose durch Simulation und Modellierung von Zustandsveränderungen.
Im Teilbereich der Bautechnischen Endoskopie begutachten Mitarbeiter der Holzforschung Austria Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten und verfassen Gutachtliche Stellungnahmen (Privat-Gutachten).
Alle Baustoffe unterliegen unerkannten Alterungserscheinungen hervorgerufen durch Witterungs- und klimatische Bedingungen sowie Änderungen der Nutzung. Fragen der Zustandsanalyse, des Monitorings, der Zustandsbewertung sowie der Zustandsprognose durch Simulation und Modellierung von Zustandsveränderungen erlangen zunehmend an Bedeutung und werden aufgrund fehlender Methoden, Technologien, Expertisen und Know-how in diesem Forschungsprojekt bearbeitet.
Sanierungsmethoden werden hinsichtlich deren Effizienz bewertet und durch neu entwickelte Verbindungsmittel und Verbindungstechnik den heutigen Bedürfnissen adaptiert.
Mikroskopische Untersuchungen von Klebstofffugen geben Aufschluss über die Penetration von Klebstoffen ins Holz und die Fugenausbildung bei unterschiedlichen Klebstoffen, Auftragsmengen und Oberflächenqualitäten des Holzes. An Keilzinkenverbindungen wurden mikroskopische Untersuchungen zur Brucheinleitung und -fortpflanzung bei Zugbelastung durchgeführt.
Ist das Holz frei zugänglich, so kann der Gutachter anhand des Aussehens, der Konsistenz und dem Geruch des Holzes sowie durch Anbeilen mit einer Axt oder einem Hammer den Zustand des Holzes untersuchen. Es können großflächig genaue Angaben über den Zustand von Konstruktionsteilen gemacht werden. Es muss zum Teil großflächig geöffnet werden. Eventuell muss für die Zeit der Untersuchungen eine Ersatzwohnung bereitgestellt werden. Anwendungsbereiche:
Die bautechnische Endoskopie stellt eine zerstörungsarme Untersuchungsmethode von Hohlräumen und Deckenkonstruktionen dar. Die Holzteile werden mit dem Bohrer über die gesamte Höhe durchbohrt. Der erfahrene Gutachter kann dabei anhand des Bohrwiderstandes und der aufgefangenen Bohrspäne auf den Zustand des Holzes schließen. Ebenso kann aufgrund der unterschiedlichen Härten beim Bohren auf andere Baumaterialien, wie zB Stahltraversen, Beton oder Ziegel geschlossen werden. Anwendungsbereiche:
Um die optimale Sanierungsvariante erarbeiten zu können ist es unumgänglich, die Schädlingsart zu bestimmen. In Frage kommen in erster Linie holzzerstörende Pilze und Insekten.
Bei Bauschäden werden Gutachtliche Stellungnahmen mit folgenden Schwerpunkten erstellt:
Die Mitarbeiter der Holzforschung Austria können auf Erfahrungen aus einer Vielzahl von Schadensfällen verweisen und sind in ständigem Kontakt mit Architekten, Statikern und Schädlingsbekämpfern.