Der Fachbereich Verbindungsmittel beschäftigt sich mit der Entwicklung, Zulassung und Prüfung sowie Überwachung von Holz-Holz und Stahl-Holzverbindungen. Zunehmend Bedeutung erlangen Klebeverbindungen.
Verbindungsmittel und Verbindungstechnik sind sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung bestehender schadhafter oder hoch belasteter Holzbauten von immenser Bedeutung.
Zentrale Ansatzpunkte des Forschungsprojekts sind die Evaluierung und Entwicklung von Klebeverbindungen (Holz-Holz, Holz-Stahl) sowie mechanische Verbindungsmittel zur Sanierung bzw. Schadensbehebung von Massivholzelementen oder Brettschichtholz vor Ort im eingebauten Zustand. Dies macht die Entwicklung neuer Klebesysteme erforderlich, da die bestehende Sanierungsmethode sehr aufwändig und bei der Verarbeitung durch die Hitzeentwicklung Gefahren für das ausführende Personal birgt.
Bei der Verankerung von Gebäuden (z.B. Fertighäusern, Sporthallen,..) werden traditionell entwickelte Verbindungsmittel bzw. Verbindungstechniken eingesetzt. Mit neuen Ansätzen sollen Verbindungsmitteln auf deren Eignung überprüft, optimiert und weiterentwickelt werden.
Auf Kundenwunsch werden Prüfungen basierend auf nationalen oder internationalen Normen angeboten.
Im Falle von Bauschäden werden Gutachtliche Stellungnahmen erstellt.
Dr.-Ing. Julia Denzler (DW -692, Email)
