Rundholzmessanlagen


Eine Vielzahl an Sägewerken in Österreich verfügt über eine eichpflichtige elektronische Rundholzmessanlage. Die Holzforschung Austria garantiert seit 2005 - in ihrer Funktion als dafür vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen ermächtigte Eichstelle - die Einhaltung der entsprechenden Eichvorschriften.

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Eichpflicht und Dienstleistung Eichung

Die für die monetäre Abrechnung von Rundholz in Verwendung stehenden rund 170 Rundholzmessanlagen, mittels derer aktuell bereits über 90 % des in Österreich eingeschnittenen Rundholzes vermessen werden, unterliegen allesamt der Eichpflicht. Bei der im Regelfall alle zwei Jahre notwendigen Eichung prüfen die Mitarbeiter der Holzforschung Austria, ob die Anlagen der technischen Zulassung sowie den geltenden Eichvorschriften entsprechen. Weiters wird die Einhaltung der Eichfehlergrenzen bei der Durchmesser- und Längenmessung und ggf. Krümmungsmessung kontrolliert.

Forschungspartner beim Rundholz-Scanning

Die Eichung von Rundholzmessanlagen war seit Inkrafttreten der ersten gesetzlichen Regelung im Jahr 1984 jahrzehntelang auf die Parameter Länge, Durchmesser und Volumen beschränkt. Bereits in den 1990er Jahren hielt eine neue Messtechnikgeneration Einzug in den heimischen Sägewerken - die Vollkonturmessung. Diese Messungen - bestückt zumeist mit Lasern und mehreren Kameras - waren nunmehr in der Lage die gesamte Stammkontur in Echtzeit abzubilden und mittels komplexer Auswertealgorithmen wertbestimmende Merkmale wie Krümmung, Abholzigkeit und Ovalität zu bestimmen. Seit 2014 unterliegen nunmehr auch diese Parameter der gesetzlichen Eichpflicht. Vorangegangen waren dieser gesetzlichen Neuregelungen umfangreiche Forschungsarbeiten. Wir als Holzforschung Austria begleiten diese und ähnliche Forschungsaktivitäten im Rundholz-Scanningbereich auf nationaler und internationaler Ebene seit vielen Jahren federführend mit.

Ihr Ansprechpartner


Leiter der Eichstelle

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