Den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entsprechend, betrachten wir Rohstoffe, Produkte und Prozesse über ihren gesamten Produktlebenszyklus hinweg. In diesem Sinne werden heute anfallende Reststoffe oder gar Altlasten als Sekundärrohstoffe betrachtet. Dienstleistungen und Produkte werden so gestaltet, dass klar ist, was am Ende der Nutzung damit geschieht. In Summe werden Ressourcen und Energie gespart. Die CO2-Speicherwirkung von Holz wird effektiv genutzt, indem das Material möglichst lange im Kreislauf geführt wird.
Wir bieten
Den Kreis schließen …
Die Holzforschung Austria begleitet die Holzbranche bei der Entwicklung hin zu einem zirkulär agierenden Wirtschaftssektor, und verfolgt dabei ein holistisches Konzept. Das Kreislaufmodell der Holzforschung Austria baut auf dem so genannten Schichtenmodell auf, welches ein Gebäude und die Nutzungsdauer der einzelnen Schichten (Gebäudehülle, Tragstruktur, Technische Gebäudeausrüstung, Innenausstattung und Einrichtung) beschreibt. Wir gehen jedoch weiter und sehen Nutzung und Identifikation im Zentrum und betrachten alle Aspekte der Umweltwirkung inklusive der Fragen, wie sich Materialien, Funktion und Anspruch über die Zeit ändern.
- Produktlebensdauer: Ein möglichst langer CO2-Senkeneffekt wird erzielt, wenn Produkte eine lange Nutzungsdauer ermöglichen, wenig Wartungsaufwand besteht und hochwertige Nachnutzungen vorausgeplant sind.
- 10 R Prinzipien: Das Ende der Produktnutzung wird als EoL (End of Life) bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt sollen Reststoffe nicht als Abfall vorliegen, sondern eine hochwertige sekundäre Nutzung erfahren. Dies muss in der Entwicklung bereits geplant werden.
- Ökologische Wirkung: Zirkuläres Wirtschaften ist meistens ökologischer, weil der primäre Aufwand zur Herstellung bereits im ersten Produktlebenszyklus erfolgt ist. Welche Wirkung jedoch exakt erzielt wird und ob es sich für ausgewählte Sortimente nicht auszahlt, zeigt nur eine exakte Detailanalyse.
- Wirtschaftlichkeit: Ökonomische Vorteile einer zirkulären Wirtschaftsweise stellen sich oft in Form von leichterer Erfüllung von Ausschreibungskriterien, Einsparung von Entsorgungskosten, effizienterer Logistik, höherer Flexibilität, oder besserer Finanzierung dar.
Download Forschungsberichte Kreislaufwirtschaft
Forschungsendbericht: TimberLoop AP2 Teilbericht - Nationale und Europäische Forschungsprojekte in Zusammenhang mit Kreislaufführung von Massivholz (pdf, 2 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 54
Forschungsendbericht: TimberLoop AP2 Teilbericht - Nationale und Europäische Best Practice Beispiele in der Praxis zur Kreislaufführung von Massivholz (pdf, 5 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 57
Forschungsendbericht: TimberLoop AP2 Teilbericht - Nationaler und Europäischer Rechtsrahmen zur Kreislaufführung von Massivholz (pdf, 1 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 25
Forschungsendbericht: TimberLoop AP3 - Materialeigenschaften alter tragender Holzbauteile im Hinblick auf ihr Kreislaufpotenzial (pdf, 5 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 68
Forschungsendbericht: TimberLoop AP3 - Kreislaufkonzepte für tragende Holzbauteile (pdf, 2 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 35
Forschungsendbericht: TimberLoop AP4 - Kleinvolumige Holzbauprodukte aus Altholz (pdf, 3 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 47
Forschungsendbericht: TimberLoop AP3&4 - Kontaminationen und Schadstoffverteilung in gealterten Holzbauteilen (pdf, 6 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 156
Forschungsendbericht: TimberLoop AP5 - Holzschutzmittelfreie Kreislaufführung (pdf, 5 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 70
Forschungsendbericht: TimberLoop AP6 Kreislaufpotential (pdf, 3 MB)
- Autor(en)
- Erscheinungsjahr
- 2025
- Seiten
- 52
Ihre Ansprechpartner
Kreislaufkonzepte

Chemische Analytik

Lebenszyklusanalyse

Unsere Leistungen
Rückbauaudit
Während der klassische Abbruch keinen Wert auf den Strukturerhalt von Holz legt, ist eben genau dies der Fokus bei einem Rückbau. Verbaute hölzerne Strukturen werden im Sinne ihres Kreislaufpotenzials und ihrer ökonomischen Wertigkeit im Zuge des Rückbauaudits beurteilen und klare Handlungsempfehlungen ausgesprochen.
Umweltwirkung
Bei der sekundären Nutzung von Ressourcen stellt sich die Frage ob durch den vorangegangenen Lebenszyklus spezielle Emissionen oder Auswaschungen zu erwarten sind, und ob für ihre Vermeidung entsprechende Vorkehrungen getroffen werden müssen. Wir führend entsprechende Analysen im Labormaßstab, unter Modell- oder Realbedingungen durch.
Schadstofferkundung
Die konventionelle Schad- und Störstofferkundung deckt kaum umweltrelevante Eigenschaften von holzbasierten Bauprodukten ab und ist nicht auf den strukturerhaltenden Rückbau von Holz ausgelegt. Unsere Methoden zur repräsentativen Probenahme und der Fokus auf genau jene Analyten, welche im Sinne von bisheriger Nutzung und Zirkularitätspotenzial relevant sind, schaffen die Basis für den optimalen Umgang mit Bestandsstrukturen.
Lebenszyklusanalyse
Vor allem vergleichende Lebenszyklusanalysen offenbaren, welche Maßnahmen wie viel Hebelwirkung erzielen und offenbaren relevante Handlungsfelder.
