Der Europäische Markt ist im Wandel und ökologische Überlegungen dominieren Produktentwicklungen. Da primäre Rohstoffe oftmals viel Prozessenergie benötigen und lange Transportwege auf sich nehmen müssen liegt ein starker Fokus auf sekundären Rohstoffen. Materialien oder ganze Konstruktionen, welche ein erstes Produktlebensende hinter sich haben werden heute nicht mehr primär als Abfall verstanden, dessen man sich entledigen möchte, sondern als wertvolle Rohstoffquelle. In manchen Sektoren werden bereits heute hohe Recyclingquoten erreicht, wenngleich in allen Sektoren viel Potenzial zur Optimierung besteht. Wir unterstützen unsere Kunden in diesen herausfordernden Fragestellungen, die vielfach auch einem klar geregelten Rechtsstatus vorauseilen.
Wir bieten
Rohstoffanalyse
Neben den primären funktionalen Eigenschaften wie Festigkeit oder Oberflächenbeschaffenheit richten sich unsere Prüfungen vor allem auf Kontaminationen. Aus der vorangegangenen Nutzung sowie aus früheren Zulassungen resultieren mit unter Kontaminationen mit heute ökologisch anders bewerteten Wirkstoffen, als zur Zeit der primären Nutzung. Je nach Fragestellung richtet sich unsere Analyse auf das gesamte Material, seine Oberfläche oder Tiefenprofile um die Abnahme der Kontamination über den Querschnitt zu dokumentieren. Auf dieser Basis greift die folgende Potenzialanalyse für eine sekundäre Nutzung.
Lebenszyklusanalyse
Der Einsatz sekundärer Ressourcen bedeutet zumeist den aliquoten Ersatz von primären Ressourcen. Vor allem vergleichende Lebenszyklusanalysen offenbaren, welche Maßnahmen wie viel Hebelwirkung erzielen und offenbaren relevante Handlungsfelder. Durch vergleichende Lebenszyklusanalysen (Ökobilanzen) zeigen wir auf, bis zu welchem Grad sich Optimierungen erreichen lassen wenn sekundäre Ressourcen genutzt werden, oder ab einem gewissen Ausmaß auch Rebound- Effekte entstehen.
Expositionsanalyse
Üblicherweise werden Expositionen an Prototypen nachgestellt. Diese können im Labormaßstab oder 1:1 Maßstab erfolgen. Sie offenbaren sowohl die Funktionalität einer neuartigen Lösung auf der Basis sekundärer Rressourcen, als auch etwaiger Wechselwirkungen zwischen Materialien. Besonders wichtig ist hierbei die Frage einer möglichen Freisetzung von Kontaminationen. In Emissions- oder Lechingtests wird beurteilt, ob diese ökologisch relevant sind.
Potenzialbewertung
Sekundäre Rohstoffe sind oft bis zur Materialebene getrennt und in ihrer Struktur wie gehabt oder homogenisiert im Fokus. In anderen Fällen ist eine Materialtrennung nicht erforderlich. Es lassen sich für jede Art von Reststoff die jeweils besten zirkulären Lösungen finden. Patentrezepte gibt es dafür meist nicht, da das nutzbare Potenzial von Rahmenbedingungen wie Rohstoffherkunft, etabliertem Prozess und möglichem Absatzmarkt sehr stark beeinflusst werden. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Navigation durch diese Entscheidungswege.
Ihre Ansprechpartner:innen
Chemische Analytik

Kreislaufpotenziale

Lebenszyklusanalyse

